Christopher Bentz

Am 1. April startete Christopher Bentz im KHS Traineeprogramm engineer4future. Innerhalb von 18 Monaten wird er die KHS aus verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen, um dann langfristig im Competence Center Inspektionstechnik die Entwicklung von elektrischen und optischen Systemen zu unterstützen. Frisch im Job und in den letzten Zügen seiner Promotion berichtet er über seine ersten KHS-Eindrücke, anstehende Aufgaben und darüber, warum ein Elektroingenieur bei der KHS gut aufgehoben ist!

Herr Bentz, kurz und knapp: Welche 3 Wörter fallen Ihnen direkt zur KHS ein?

Ideenreichtum, Internationalität, Präzision

Wo erleben Sie diese Eigenschaften bei der KHS?

Ich sah bereits vor meinem Einstieg bei der KHS eine Vielzahl an genialen Entwicklungen, die mich begeistert haben. In den ersten Tagen bei der KHS steigerte sich dieser Eindruck noch weiter. Denn nun erhalte ich einen genaueren Einblick und lerne, welche Zusammenhänge und Auswirkungen bei jedem Produkt präzise durchdacht werden mussten. Diese abwechslungsreiche, technologische Herausforderung, die international tätigen Kollegen und Kunden und die Heimatnähe bilden eine ideale Verbindung.

Welche Anreize sehen Sie besonders für sich als Elektroingenieur bei der KHS?

Ich freue mich, spannende Aufgaben selber und im Team zu bewältigen, sodass irgendwann auch ein Produkt hergestellt wird, für das ich meinen Beitrag leisten kann. Dabei fasziniert mich die Erforschung technischer Ursachen, weil deren Verständnis oft bei der Lösung unterschiedlicher Aufgabenstellungen hilfreich sein kann. Besonderes Interesse habe ich an der Inspektionstechnik mit ihren abwechslungsreichen Aufgabenstellungen. Die Inspektionstechnik nutzt eine Vielzahl an physikalischen Effekten, radiometrischen und optischen Verfahren, um gezielt bestimmte Eigenschaften zu charakterisieren.

Sie haben gut 3 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Lehrstuhl gearbeitet – jetzt kam der Wechsel in die Industrie. Warum haben Sie sich für diesen Weg entschieden?

Der Wechsel in die Industrie bot mir die Gelegenheit, stärker an konkreten Projekten zu arbeiten, die in greifbarer Zukunft zu einem handfesten Produkt führen. Gleichzeitig wollte ich möglichst viel Neues kennen lernen. Sehr verlockend war daher das von KHS angebotene Traineeprogramm. Hier erhalte ich zuerst einen Blick von oben auf viele Bereiche der KHS und bekomme einen Überblick über deren Zusammenarbeit und die Schnittstellen der einzelnen Standorte. Ich entwickle also nicht nur Produkte, sondern erhalte auch die Chancen, mich selber weiterzuentwickeln. Auf die gewonnenen Erfahrungen und das mitgebrachte Wissen kann ich in Zukunft aufbauen.

In der Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich ein Messverfahren zur Fehlererkennung in Fiber-to-the-Home (FTTH)-Netzen entwickelt und mich mit der Herstellung dielektrischer Vielschichtenspiegel befasst. Ich hatte in dieser Zeit einen großen Gestaltungsfreiraum, immer mit dem Projektziel vor Augen. Im Traineeprogramm fühlte ich mich im Gegensatz dazu besonders in den ersten Wochen wieder sehr „an der Hand genommen“. Das Trainee-Programm wirkt von Anfang bis zum Ende durchdacht, alles ist gut vorbereitet und die Einsatzplanung steht. . Ich empfinde diese vorherbestimmte Planung als hilfreich und spannend, weil viele bevorstehende Aufgaben zwar feststehen, für mich aber trotzdem noch genug fachliches Neuland vorhanden ist.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit und am Trainee-Programm besonders Spaß?

Ich arbeite erst seit einigen Tagen bei der KHS. Von daher wird meine Aufzählung der interessanten Aufgaben wahrscheinlich unvollständig sein. Aber schon jetzt kann ich sagen, dass ich mich sehr wohl fühle, weil ich sowohl fachlich als auch menschlich sehr gut aufgenommen wurde. Hier kann ich Theorie und Praxis eindrucksvoll miteinander verbinden. Ich habe mich gefreut, dass am zweiten Tag meine Schreibtischfläche bereits mit einem Kameraaufbau zur Fremdkörpererkennung in Glasflaschen komplett ausgefüllt war. Auf diese Weise habe ich einen schnellen und lehrreichen Einstieg in einen von vielen Bereichen der Inspektionstechnik erhalten. Die Inspektionstechnik ist meine Stammabteilung und stellt natürlich eine meiner zahlreichen Stationen im Traineeprogramm dar. Nach dem Programm werde ich in diese Abteilung zurückkehren. In den kommenden 18 Monaten werde ich als Trainee die KHS-Standorte in Deutschland kennenlernen und so auch Einblicke in Bereiche außerhalb der Inspektionstechnik gewinnen. Längere Aufenthalte sind bereits für KHS Corpoplast in Hamburg und den KHS Standort in Zinacantepec in Mexico geplant. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Arbeit so spannend bleibt und ich ständig dazulernen werde. Das beinhaltet fachliches Wissen, Denkweisen, das Kennenlernen von Menschen und den Umgang mit wachsender Verantwortung.

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