Bauarbeiten an der Juchostraße haben begonnen – KHS ist nun Eigentümer

Die Bauarbeiten der KHS GmbH zur Einbindung von Teilen der Juchostraße in die betriebliche Infrastruktur haben begonnen.

  • Teile der Juchostraße nun Werksstraße der KHS
  • Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein
  • Maßnahmen dienen der Standortsicherung am Stammsitz Dortmund

Dortmund, 7. November 2017 – Die Bauarbeiten der KHS GmbH zur Einbindung von Teilen der Juchostraße in die betriebliche Infrastruktur haben begonnen. Nachdem die Straße Ende September ins Eigentum von KHS übergegangen ist, werden zurzeit Tiefbauarbeiten erledigt. Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Zuvor hatte sich KHS mit den von den Änderungen betroffenen Unternehmen einvernehmlich über die Ausschilderungen geeinigt. Die Kosten für die Arbeiten trägt der Dortmunder Anbieter von Abfüll- und Verpackungslösungen.

Im nördlichen Teil der Juchostraße, an der zukünftigen Zufahrt zum Werksgelände, wurden die Tiefbauarbeiten bereits Ende Oktober abgeschlossen. Dort ist eine neue Einfahrt zum KHS-Werksgelände entstanden. Im südlichen Teil, an der Einmündung zum Wambeler Hellweg, sollen die Arbeiten bis Ende dieses Jahres beendet sein. Der Wambeler Hellweg wird für diesen Zeitraum in beiden Richtungen teilweise nur einspurig befahrbar sein. „Wir werden gemeinsam mit der Stadt eine Lösung finden, um die Beeinträchtigung für den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, sagt Ralf Pentinghaus, Leiter Facility Management KHS.

Zudem werden am nördlichen und südlichen Ende der Werksstraße Drehkreuze, Schranken und Tore installiert. Die Fertigstellung ist für Mitte Dezember terminiert. Die Juchostraße ist künftig im Bereich der KHS für den Durchgangsverkehr gesperrt. „Mit den ansässigen Firmen IVECO, Scheel, Staniura sowie Traxel & Brehm haben wir eine einvernehmliche Regelung bezüglich der Ausschilderung getroffen“, sagt Pentinghaus. Somit ist gesichert, dass auch Ortsfremde diese Firmen weiterhin ohne Probleme finden.

Insgesamt hat KHS genau 3573 Quadratmeter Fläche der Juchostraße von der Stadt erworben. Dieser Schritt war laut Pentinghaus alternativlos, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auch in Zukunft zu sichern. Mit einer Exportquote von über 90 Prozent ist der Maschinenbauer dringend auf zollrechtliche Vereinfachungen angewiesen. „Ohne eine Teilprivatisierung der Juchostraße wäre uns ein erheblicher Wettbewerbsnachteil entstanden“, sagt Pentinghaus. „Für KHS ist der Standort Dortmund enorm wichtig.“ Pascal Ledune, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, betont, dass die weitere Entwicklung gut für das Unternehmen und damit auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Dortmund ist: „KHS ist eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Abfüll- und Verpackungsanlagen und von daher auch ein Botschafter für unsere Stadt. Es freut mich, dass es nun endlich an die Realisierung geht.“

Die Stadt will zudem auf der Rüschebrinkstraße Flüsterasphalt verlegen, um für die Anwohner die Belastung durch Verkehrslärm zu verringern. Die KHS wird sich an den Kosten beteiligen. „Es liegt nicht in unserer Hand, wann die Arbeiten dort beginnen. Dafür ist die Stadt zuständig“, sagt Pentinghaus. „Wir hoffen auf einen baldigen Beginn der Bauarbeiten und werden das Gespräch suchen.“

Über die KHS-Gruppe

Die KHS ist einer der führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie. Zu den Unternehmen der KHS-Gruppe zählen die KHS GmbH, die KHS Corpoplast GmbH, die NMP Systems GmbH sowie zahlreiche Tochtergesellschaften im Ausland.

Die KHS GmbH mit ihrem Stammsitz in Dortmund stellt in ihren Werken in Dortmund, Bad Kreuznach, Kleve und Worms moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen für den Hochleistungsbereich her. Die KHS Corpoplast GmbH bildet am Standort Hamburg die PET-Kompetenz innerhalb der KHS- Gruppe ab. Sie entwickelt und fertigt innovative PET-Verpackungs- und Beschichtungslösungen. Die NMP Systems GmbH mit Sitz in Kleve entwickelt und vertreibt als 100-prozentige Tochter der KHS GmbH neue ressourcenschonende Verpackungslösungen für PET-Flaschen.

2016 realisierte KHS auf Basis des Salzgitter Konsolidierungskreises mit 4.995 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,18 Milliarden Euro. Die Unternehmen der KHS-Gruppe sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der im MDAX notierten Salzgitter AG.

KHS™ Juchostraße

Die Juchostraße ist ins Eigentum von KHS übergegangen. Für das Unternehmen war das ein wichtiger Schritt, um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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