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Individuell und ökologisch: KHS entwickelt PET-Weithalsbehälter zur Heißabfüllung

Individualisierbar, sicher und ökologisch vorteilhaft: KHS präsentiert auf der K-Show erstmals Weithalsbehälter aus PET, die für die Heißabfüllung von Lebensmitteln geeignet sind.

  • PET-Alternative zum Einwegglas reduziert CO2-Footprint deutlich
  • Herstellung auf energieeffizienter KHS InnoPET Blomax Serie V möglich
  • Individuelle Behälterlösungen mit optimalem Produktschutz

Hamburg, 17. Oktober 2019 – Individualisierbar, sicher und ökologisch vorteilhaft: KHS präsentiert auf der K-Show erstmals Weithalsbehälter aus PET, die für die Heißabfüllung von Lebensmitteln geeignet sind. Die linientaugliche Behälterlösung reduziert dank ihres geringen Gewichts und ihrer guten Recyclingfähigkeit den CO2-Footprint entlang des gesamten Lebenszyklus. Zudem zeichnet sich die Alternative zum Einwegglas dank FreshSafe-PET®-Beschichtung durch eine hohe Produktsicherheit aus.

„Das Thema CO2-Einsparung spielt für Lebensmittelkonzerne eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Entwicklung der Verpackung, aber auch bei der Gestaltung ihrer Lieferkette“, berichtet Sebastian Wenderdel, Global Product Account Manager Non-Beverage bei KHS Corpoplast in Hamburg. Dank innovativer Lösungen unterstützt der Komplettanbieter seine Kunden auf diesem Weg – und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Unser Ziel ist es, nicht nur den CO2-Fußabdruck unserer Kunden zu verringern, sondern auch die Produktionssicherheit zu erhöhen. Durch individuelle Gestaltung und ein geringes Gewicht der Behälter verbessert sich zudem das Konsumentenerlebnis“, erklärt Wenderdel.

Nachhaltige Einwegglas-Alternative: PET-Weithalsbehälter von KHS

Bestes Beispiel hierfür sind die neuen heiß befüllbaren PET-Weithalsbehälter für Lebensmittel des Systemanbieters – eine ressourcensparende, bruchsichere und hoch individualisierbare Alternative zum traditionellen Einwegglas. Die linientaugliche Lösung lässt sich auf der energieeffizienten Streckblasmaschine InnoPET Blomax Serie V im sogenannten „Blow-trim“-Verfahren oder aus Preforms mit gespritzter, gegebenenfalls kristalliner Mündung herstellen. „Durch die elektrische Beheizung der Blasformen können wir die Gebinde dabei thermisch für marktübliche Abfülltemperaturen konditionieren“, erläutert Wenderdel. Die Alternative aus PET ist so konzipiert, dass sie sowohl Über- als auch Unterdruck standhält, die im verschlossenen Behälter im Anschluss an den Füllprozess auftreten können.

Sicher und ökologisch vorteilhaft: PET-Behälter bietet viele Vorzüge

Für seinen neuen Weithalsbehälter setzt KHS bewusst auf den Kunststoff PET. „Der Großteil der Weithalsbehälter besteht heute noch aus Einwegglas. Dabei besitzen PET-Gebinde gegenüber Glas viele Vorteile, und zwar nicht nur auf der Behälterkostenseite“, erklärt Wenderdel. Vor allem aus ökologischer Sicht biete sich die Kunststoffverpackung an. „Preforms aus PET sind nicht nur wesentlich leichter als Glasbehälter, sie können dank ihrer geringeren Größe auch platzsparender transportiert und gelagert werden“, sagt Wenderdel. Auch als Vollgut auf dem Weg zum Verbraucher besitzt der Kunststoffbehälter dank seines geringen Gewichts einen klaren ökologischen Vorteil gegenüber Glas.

Darüber hinaus zeichnen sich PET-Behälter durch eine höhere Energieeffizienz als Einweggläser aus. Sie verbrauchen sowohl bei der Inline-Herstellungals auch beim Recycling deutlich weniger Energie und damit klimaschädliches CO2. Wenderdel erklärt: „PET ist ein guter Isolator. Die für das Erreichen der notwendigen Pasteurisationseinheiten erforderlichen Abfülltemperaturen sind daher im Vergleich zu Glas geringer.“ Durch all diese Vorteile lassen sich, insbesondere bei Behältern mit hohem Rezyklatanteil, bis zu 90 Prozent CO2-Emissionen einsparen.

KHS ermöglicht kundenspezifische Behälterlösungen

Ein weiterer Vorteil von PET-Behältern besteht in ihrer hohen Individualisierbarkeit. Für die Heißabfüllung ist dieser Aspekt von besonderer Bedeutung. „Eine generische Behälterlösung ist hier nicht möglich, da es von Kunde zu Kunde große Varianzen in den Prozessschritten, also bei Zubereitung, Abfüllung und Behälterbehandlung gibt“, erläutert Christian Rommel, Head of Packaging Design bei KHS Corpoplast.

Mit seinem ganzheitlichen Beratungsangebot Bottles & Shapes™ bietet KHS eine ideale Lösung für diese Herausforderung. Der Komplettanbieter begleitet Abfüller während des gesamten Designprozesses. Am Ende der Entwicklung steht ein kundenspezifischer Behälter, der optimal auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist und die technischen Anforderungen der Abfülllinie direkt berücksichtigt.

Für besonders sauerstoffempfindliche Produkte kann der Weithalsbehälter um die bewährte FreshSafe-PET®-Beschichtung ergänzt werden. Dank einer dünnen Glasinnenbeschichtung bietet die Barrierelösung einen optimalen Produktschutz. Das Gebinde vereint die Vorteile einer leichten und zu 100 Prozent recyclingfähigen Kunststoffverpackung mit den Vorzügen gasdichter Glasbehälter.

Über die KHS GmbH

Die KHS GmbH ist einer der führenden Hersteller in den Bereichen der Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Non-Food-Industrie. Zu der Unternehmensgruppe zählen neben der Muttergesellschaft noch die KHS Corpoplast GmbH sowie zahlreiche Tochtergesellschaften im Ausland mit Standorten in Ahmedabad (Indien), Sarasota und Waukesha (USA), Zinacantepec (Mexiko), São Paulo (Brasilien) und Suzhou (China).

Am Stammsitz in Dortmund sowie in ihren weiteren Werken in Bad Kreuznach, Kleve und Worms stellt die KHS GmbH moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen für den Hochleistungsbereich her. Die KHS Corpoplast GmbH bildet am Standort Hamburg die PET-Kompetenz. Sie entwickelt und fertigt innovative PET-Verpackungs- und Beschichtungslösungen. KHS ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der im SDAX notierten Salzgitter AG.

2018 realisierte die Gruppe mit 5.081 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,161 Milliarden Euro.

Weithalsbehälter

Die linientaugliche KHS-Behälterlösung reduziert dank ihres geringen Gewichts und ihrer guten Recyclingfähigkeit den CO2-Footprint entlang des gesamten Lebenszyklus.

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InnoPET Blomax Serie V

Die linientaugliche Lösung lässt sich auf der energieeffizienten Streckblasmaschine InnoPET Blomax Serie V im sogenannten „Blow-trim“-Verfahren oder aus Preforms mit gespritzter, gegebenenfalls kristalliner Mündung herstellen.

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Sebastian Wenderdel und Christian Rommel

Sebastian Wenderdel (r.), Global Product Account Manager Non-Beverage, und Christian Rommel, Head of Packaging Design bei KHS Corpoplast.

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