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Starkes Signal für Dortmund: KHS investiert 20 Millionen Euro in Standortmodernisierung

Die KHS Gruppe hat 20 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Stammsitzes an der Dortmunder Juchostraße investiert.

  • Maßnahmen stärken Wettbewerbsfähigkeit
  • Automatisierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse
  • Mitarbeiter profitieren von Modernisierung

Dortmund, 26. Mai 2020 – Die KHS Gruppe hat 20 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Stammsitzes an der Dortmunder Juchostraße investiert. Im Rahmen eines Maßnahmenbündels baute das Unternehmen seit 2015 unter anderem eine circa 4.300 Quadratmeter große Produktionshalle und sanierte eine weitere komplett. Als einer der weltweit führenden Anbieter von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränkeindustrie sichert KHS damit langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit.

Die letzten Baumaschinen werden im Laufe des Frühjahrs verschwunden sein, dann sind die umfassenden Prozessoptimierungen und Maßnahmen am Standort Dortmund abgeschlossen. Diese waren nach Angaben von Werksleiter Dr. Joachim Konrad zwingend notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken: „Wir befinden uns als weltweit tätiges Unternehmen in einer Konkurrenzsituation und wollen weiterhin auch in Deutschland produzieren. Deshalb haben wir unsere Infrastruktur und die Prozesse in der Produktion weiter digitalisiert und automatisiert.“

Wesentliche Bestandteile der Modernisierung waren dabei der Ausbau der Produktionsfläche sowie die Erneuerung des Maschinenparks. KHS errichtete auf dem Werksgelände an der Juchostraße eine komplett neue Fertigungshalle. Auf einer Fläche von 4.300 Quadratmeter schuf der Systemanbieter damit die Voraussetzungen, die relevante Technik für den Behälter- und Gebindetransport zusammenzuführen und die Auftragsabwicklung effizienter zu gestalten. Darüber hinaus modernisierte KHS eines der ältesten Produktionsgebäude auf dem Firmengelände. Mit einem Investitionsvolumen von sechs Millionen Euro allein dafür erneuerte das Unternehmen nicht nur den Hallenboden und das Dach. Auch die darin untergebrachte Blechfertigung optimierte der Anlagenbauer mit neuer Technik, darunter ein schnellerer und energieeffizienterer Faserlaser, eine Stanz-Laser-Kombimaschine sowie ein größeres, vollständig automatisiertes Blechlager.

Für die Kunden aus der Getränkeindustrie, zu denen führende Marken aus der ganzen Welt gehören, ergeben sich zahlreiche Vorteile. „Die Anforderungen werden komplexer. Ähnlich wie man heute ein neues Auto konfiguriert, können wir unsere Abfüll- und Verpackungsanlagen genau für die Bedürfnisse des Kunden gestalten“, sagt Konrad. „Der großen Individualität für den Kunden stehen clever zusammengestellte, standardisierte Produktbaukästen gegenüber, aus denen die Anlagen automatisiert konstruiert und gebaut werden.“ Produktionsabläufe wurden im Zuge zahlreicher Optimierungsmaßnahmen nochmals erheblich vereinfacht.

Starkes Signal an die regionale Wirtschaft

Von der umfassenden Modernisierung profitieren vor Ort auch die Mitarbeiter. KHS erneuerte sowohl die Betriebskantine als auch verschiedene Bürokomplexe inklusive der Arbeitsplätze in unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Mit rund 1.200 Mitarbeitern produziert das Unternehmen in Dortmund unter anderem Maschinen zur Etikettierung, Pasteurisierung und Reinigung von Flaschen sowie die Technik für den Transport von Behältern in der industriellen Getränkeproduktion.

Für KHS bedeute die Modernisierung ein Bekenntnis zum Werk an der Juchostraße, sagt Konrad: „Der Standort Dortmund ist für die KHS Gruppe auch aufgrund seiner Stellung als weltweite Unternehmenszentrale von hoher Bedeutung. Mit unseren Investitionen machen wir ihn zukunftsfähig. Das ist ein starkes Signal an die regionale Wirtschaft.“

Auch darüber hinaus werde man sich verstärkt vor Ort einbringen. Das Unternehmen beteiligt sich an der Erarbeitung eines Masterplans Wissenschaft 2.0, den der Dortmunder Rat im November vergangenen Jahres beschlossen hat. KHS tauscht sich für das Kompetenzfeld Produktionstechnik gemeinsam mit Vertretern anderer Unternehmen und der TU Dortmund aus. „Wir leisten gerne unseren Beitrag für eine starke regionale Wirtschaft und können dort unsere Praxiserfahrung einbringen. Als großer industrieller Arbeitgeber profitieren auch wir von gut ausgebildeten Fachkräften“, sagt Konrad.

Über die KHS Gruppe

Die KHS Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen in den Bereichen Getränke und flüssige Lebensmittel. Zu der Unternehmensgruppe zählen neben der Muttergesellschaft noch die KHS Corpoplast GmbH sowie zahlreiche Tochtergesellschaften im Ausland mit Standorten in Ahmedabad (Indien), Sarasota und Waukesha (USA), Zinacantepec (Mexiko), São Paulo (Brasilien) und Suzhou (China).

Am Stammsitz in Dortmund sowie in ihren weiteren Werken in Bad Kreuznach, Kleve, Worms und am Standort in Hamburg, der die PET-Kompetenz der Gruppe bildet, stellt die KHS moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen für den Hochleistungsbereich her.

Die KHS Gruppe ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der im SDAX notierten Salzgitter AG. 2019 realisierte die Gruppe mit 5.149 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,260 Milliarden Euro.

Neue Produktionshalle

Mit einer neuen Halle erhöht KHS seine Produktionskapazitäten. Auf einer Fläche von 4.300 Quadratmeter führte der Systemanbieter die relevante Technik für den Behälter- und Gebindetransport zusammen.

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Blechfertigung

Im Rahmen der Modernisierung baute KHS eine der ältesten Fertigungshallen um und brachte auch die Technik der Blechfertigung auf den Stand der Zeit. Investitionsvolumen alleine dafür: sechs Millionen Euro.

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Mitarbeiter Dortmund

Zukunftsfähige Arbeitsplätze: KHS-Mitarbeiter profitieren nicht nur in der Blechfertigung von modernsten Arbeitsbedingungen. Das Unternehmen erneuerte auch die Kantine und diverse Bürokomplexe.

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Dr. Joachim Konrad

Positives Signal für die regionale Wirtschaft: Dank der umfassenden Investitionen bleibe der Standort international wettbewerbsfähig, sagt Werksleiter Dr. Joachim Konrad.

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Standort Dortmund

Echtes Standortbekenntnis: Die Modernisierung sichert Arbeitsplätze im Werk an der Juchostraße. KHS beschäftigt in Dortmund rund 1.200 Mitarbeiter.

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