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KHS schnürt umfassendes Innovationspaket

BrauBeviale Presseinformation

Anlässlich der BrauBeviale 2014 präsentiert KHS wieder ein breites Spektrum an Innovationen und Produktverbesserungen. Damit demonstriert das Unternehmen wie konsequent es seiner Vision „First Choice in Technology and Service“ Folge leistet. Im Fokus stehen auf dem Messestand insbesondere Füll-, Keg- und Dekorationstechnik sowie die umfassende KHS-Beratungs- und Serviceleistung.
 
Innofill Can DVD mit großem Technologiesprung bei Sauerstoffaufnahme und CO2-Verbrauch  
Aus dem Bereich der Fülltechnik zeigt KHS mit dem Innofill Can DVD einen elektronisch gesteuerten Volumenfüller für Dosen, dessen Leistung bis zu 120.000 Dosen/h beträgt. Hiermit setzt KHS einen klaren Benchmark. Das System ist für die Abfüllung unterschiedlicher Produkte wie Bier, Biermischgetränke, Wein, Perlwein, Erfrischungsgetränke oder auch Wasser in Getränkedosen von 0,1- bis 1-Liter-Fassungsvermögen gleichermaßen geeignet. Soll die Verarbeitung besonders sensibler Getränke wie beispielsweise von Biermischgetränken oder stillem Wasser stattfinden, kann die Einbringung des Innofill Can DVD in einen speziellen KHS-Hygieneraum mit Filtereinheiten im Deckenbereich erfolgen. Der innovative Dosenfüller punktet vor allem durch deutlich verbesserte technologische Werte, die sich in der Praxis mehrfach bestätigt haben sowie durch das optimierte Hygienic Design.  
Lag bei der Bierabfüllung von 0,5 Liter Dosen die Sauerstoffaufnahme bislang zwischen 80 und 120 ppb und der Kohlensäureverbrauch bei ca. 800 bis 1.000 Gramm pro Hektoliter, lässt sich mit Hilfe des beim Innofill Can DVD praktizierten CAN+-Niederdruckspülprozess die Sauerstoffaufnahme bei gleichbleibenden CO2-Werten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Im Gegenzug kann der CO2-Verbrauch bei gleichbleibendem Sauerstoffgehalt um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Möglich ist es auch, sowohl Sauerstoffaufnahme als auch CO2-Verbrauch zu verringern und die technologischen Werte somit an die jeweils zu behandelnden Getränke perfekt anzupassen.  
Die konsequente Umsetzung von Hygienic Design verdeutlichen beim Innofill Can DVD unter anderem folgende Konstruktionsmerkmale: offen gestalteter Dosenzu- und -abtransport; vortischlose Gestaltung; Antriebe durch in Sternsäulen untergebrachte oder edelstahlgekapselte Servomotoren; Verbindungen von Sternsäulen und Füllerkarussell über flanschlos ausgeführte Querrohre, in denen auch Kabel und Leitungen verlegt sind; einfach am Ventilträger anzuflanschende und abnehmbare Füllventile; Medienzuführung über hygienisch gestaltete Scherengelenke.  
Durch die besonders hygienische Auslegung des Systems sind verkürzte Reinigungs- sowie verlängerte Wartungsintervalle und damit verbunden minimierte Wasser-, Energie- und Reinigungsmittelkosten und die gesteigerte Anlagenverfügbarkeit gegeben. Des Weiteren werden die Wartungskosten durch Wegfall vieler mechanischer Antriebsverbindungen deutlich reduziert.  
Als eine weitere wesentliche Besonderheit des innovativen Füllsystems gilt die realisierte Zentriertulpenführung mittels Faltenbalg. Dieser ermöglicht die Abdichtung der Dosenmündung unter aseptischen Bedingungen, benötigt erstmals keine permanente Wasserschmierung an den Füllventilen und ist in den CIP-Reinigungs- und Sterilisationsprozess jederzeit mit einbezogen. Außerdem von hoher Bedeutung: Die Verbindung mit dem Dosenverschließer erfolgt mittels Servotechnik.  
Innokeg Combikeg „rundumerneuert“  
Große Aufmerksamkeit wird während der Brau Beviale auch die Innokeg Combikeg erhalten, die eine „Rundumerneuerung“ erfuhr. Generell punktet die Keg- Reinigungs- und Füllmaschine, deren Leistung bei bis zu 80 Kegs/h liegt, durch ihre äußerst kompakte Gestaltung. Keg-Außen- und Innenreinigung sowie der Keg-Füllprozess sind ebenso in eine Umhausung integriert wie die Medientanks, die Steuerung und der Transport. Die Innokeg Combikeg setzt auf das seit Jahrzehnten bewährte und von KHS permanent weiterentwickelte Rundläuferprinzip. Zielgruppe sind sowohl kleinere als auch mittelständisch geprägte Unternehmen der Brau-, Erfrischungsgetränke-, Mineralbrunnen-, Fruchtsaft- und Weinbranche. Optimiert wurde bei der Innokeg Combikeg unter anderem die Schutzverkleidung. Türen sind nun nur noch halbhoch. Grund: Ventiltechnik und Sensorik lassen sich so noch besser unter Beobachtung halten. Zügigere Reaktionen sind im Bedarfsfall möglich, die Anlagenverfügbarkeit steigt. In den Außenreiniger ist eine zusätzliche Laugespritzung integriert, deren Aufgabe es ist, den Ink-Code auf dem Kegfitting bzw. auf der Kegschulter zu entfernen. Speziell für die Reinigungsstationen kommen neue Ventile (Sitzventile mit Tellerdichtung) zum Einsatz. Sie sind äußerst robust gestaltet und halten den durch Chemie- und Dampfeinsatz gegebenen starken Beanspruchungen stand. An der Füllstation finden sich nach wie vor Hutmembranventile. Auf diese Art und Weise sind alle Behandlungsstationen auf die individuellen Anforderungen entsprechend optimiert. Weiterer wesentlicher Punkt: Der Hauptantrieb des Rotors ist bei der Innokeg Combikeg nicht länger pneumatisch ausgeführt. Ein Servomotor ermöglicht ein sehr sanftes Beschleunigen und Abbremsen der Kegs beim Stationswechsel. Davon profitieren unter anderem die besonders sensiblen Schlankkegs und Petainer-Kegs. Traditionell realisiert die Innokeg Combikeg neben der Verarbeitung von Stahlkegs zwischen 10- und 58-Litern Fassungsvermögen auch die der klassischen Petainer-Kegs mit Adapter. Zudem ist die Maschine für das anlässlich der Messe erstmals präsentierte neue Einweg-Keg von Petainer hervorragend gerüstet.  
Direct Print – die revolutionäre Technologie zur digitalen Direktbedruckung  
Ein großes Forum erhält am Brau Beviale-Messestand Direct Print, die revolutionäre Technologie zur digitalen Direktbedruckung von PET-Flaschen. Verwendet werden für den Druckprozess ausschließlich UV-Tinten. Sie weisen eine geringe Viskosität auf, trocknen innerhalb von Millisekunden und haften an PET-Flaschen sehr gut an. Zudem verfügen sie über eine hohe Deckkraft, lassen sich überdrucken und sorgen für ein brillantes Farbbild (optische Auflösung der Druckbilder bei 1.080 x 1.080 Pixel). Umfassende Untersuchungen bestätigen deren uneingeschränkte Lebensmitteltauglichkeit. Ebenfalls von hoher Bedeutung: Bedruckte PET-Flaschen sind für ein Bottle to bottle-Recycling ohne Einschränkungen geeignet. Anlässlich der Brau Beviale wird ein Direct Print-Musterdrucker präsentiert, der vor allem dann zum Einsatz gelangt, wenn nur wenige Flaschen, beispielsweise für Präsentationszwecke, zu bedrucken sind.  
Bottles & Shapes-Service- und Beratungsangebot bietet „Mehrwert auf der ganzen Linie“
 
„Mehrwert auf der ganzen Linie“ bietet KHS bereits traditionell mit seinem weltweit einzigartigen Bottles & Shapes-Service- und Beratungsangebot für Design und Entwicklung von Premium-Kunststoff-Flaschen. Anlässlich der Brau Beviale zeigt Packungsdesignerin Claudia Schulte interessierten Besuchern nun, wie sich die besonderen Eigenschaften einer PET-Flasche mit einer hochwertigen Gestaltung gelungen verbinden lassen. Dabei geht es ebenso um die PET-Flaschen- und Verschlusskonzeption wie um die passende Flaschendekoration, die sich anlässlich der Messe mittels genanntem Direct Print-Musterdrucker direkt darstellen lässt. Die Durchführung sämtlicher Entwicklungsschritte erfolgt aus ganzheitlicher Sicht. Stets steht eine exakte Betrachtung von ökonomischen, ökologischen und funktionellen Aspekten der Verpackung gleichermaßen im Fokus. Unter anderem spielt bei dieser Vorgehensweise anwendergerechtes Lightweighting eine wesentliche Rolle. Letztlich werden sämtliche bekannten Einflüsse auf die virtuelle Verpackung hin simuliert. Dazu zählen beispielsweise auch Belastungen, denen die Flasche während des Transports innerhalb der Linie bis zum Palettierprozess sowie später während des Weitertransports in den Handel und am Point of Sale ausgesetzt ist.  
Neuentwicklung Plasmax+
 
In Zusammenhang mit der Kunststoffflaschen-Herstellung und -Veredelung wird auch Plasmax+ anlässlich der Messe für großes Interesse sorgen. Insbesondere Getränke und flüssige Lebensmittel, die einen höheren pH-Wert aufweisen, profitieren deutlich von dem neu entwickelten Plasmax+-Verfahren. Es ist genauso sicher und unbedenklich wie der Standard-Plasmax-Prozess, bietet aber bei höheren pH-Werten ab 4,5 eine bessere Langzeitstabilität. Bei stärkeren Beanspruchungen des Flaschenmaterials durch hohen Innendruck, zum Beispiel bei kohlensäurehaltigen Getränken, hat Plasmax+ die bessere Barriere-Wirkung. Das Anwendungsspektrum der Plasmax-Technologie wurde also deutlich erweitert. Die neue Technologie lässt sich auch nachträglich in vorhandene InnoPET Plasmax-Maschinen integrieren.  
Halle 5 Stand 147  
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Die KHS GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Nonfood-Industrie. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund zählt weltweit mehr als 4.500 Mitarbeiter.
  
Die KHS GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Salzgitter AG. Der deutsche Stahl- und Technologiekonzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit weltweit rund 25.000 Mitarbeitern mehr als 9 Milliarden Euro Umsatz. Innerhalb des Salzgitter-Konzerns bilden die KHS-Gruppe und zwei weitere Spezialmaschinenbauer den Geschäftsbereich Technologie und zählen zum Kerngeschäft der im MDAX notierten Aktiengesellschaft.

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