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Gewinne ausschließlich für wohltätige Zwecke

Hilfsorganisation Türkischer Roter Halbmond profitiert von Mineralbrunnen Türk Kizilayi, der Nummer Eins unter den türkischen Mineralbrunnen

Investition in die erste gemischte KHS-PET-/Glas-Abfüll- und Verpackungslinie innerhalb der Türkei Hubert Schiffer* Vedat Güler** Ein Mineralbrunnen, dessen Erträge ausschließlich wohltätigen Zwecken dienen – das gibt es tatsächlich. In der westanatolischen Stadt Afyonkarahisar, kurz genannt Afyon, etwa 250 km südwestlich der türkischen Hauptstadt Ankara. Schon früh waren die Qualitäten des dortigen Mineralwassers bekannt. So ist anhand von Funden belegt, dass bereits vor 5.000 Jahren auf dessen heilende Wirkung gesetzt wurde. Während des Osmanischen Reiches ließen sich sogar Sultane regelmäßig mit Mineralwasser aus Afyon beliefern. Anfang des 20. Jahrhunderts startete man in Afyon mit der kommerziellen Abfüllung von Mineralwasser. Die erste automatische Abfüll-Linie finanzierte Atatürk, Begründer der Türkei und erster Präsident der aus dem Osmanischen Reich hervorgegangenen Republik. Er war es auch, der die Rechte an der Mineralwasserabfüllung im Jahr 1926 an die Hilfsorganisation Türkischer Roter Halbmond übergab. Bis heute befindet sich der Mineralbrunnen Türk Kizilayi (übersetzt Türkischer Roter Halbmond) in diesen wohltätigen Händen. Mittlerweile tragen Gewinne des Brunnenbetriebes etwa 10 Prozent zum gesamten Etat des Türkischen Roten Halbmondes mit bei. Mehmet Baspinar, Werksleiter Türk Kizilayi, wünscht sich für die Zukunft weitere Gewinnsteigerungen, von denen die „gute Sache“ profitiert. Aus diesem Grund erfolgte 2010 erneut die Investition in KHS-Technik. Nach einer im Jahr 2006 installierten KHS-Einweg-Glaslinie, deren Kapazität bei 50.000 200-ml-Einweg-Glasflaschen liegt, entschied sich das Unternehmen nun für die erste KHS-Linie in der Türkei, die in der Lage ist, sowohl Einweg-Glas- als auch Einweg-PET-Flaschen zu verarbeiten. Türkischer Roter Halbmond – größte türkische Hilfsorganisation mit weltweiter Tätigkeit In der Türkei ist der im Jahr 1868 gegründete Türkische Rote Halbmond die größte Hilfsorganisation. Beschäftigt sind  hier etwa 4.000 Mitarbeiter. Der Türkische Rote Halbmond gehört der internationalen Rotkreuz- und

*  Vertrieb Afrika, Nahost und Südeuropa, KHS GmbH, Bad Kreuznach, 
   Tel.: 06 71/8 52-2671 ** Vertrieb Türkei, KHS GmbH, Istanbul, Tel.: +90-2 12-34 72-4 60 Rothalbmond-Bewegung an und agiert gemäß den sieben Grundsätzen dieser Bewegung, die da lauten Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Die Aktionen des Türkischen Roten Halbmondes finanzieren sich größtenteils über Spenden. Aktiv ist die Organisation überall dort, wo weltweit Hilfe benötigt wird. Ob Flutkatastrophe im Sudan, Tsunami in Thailand oder Erdbeben in Chile – der Türkische Rote Halbmond befand sich laut Baspinar bislang stets unter den ersten Helfern in Katastrophengebieten. Aktivitäten gestalten sich dort vielfältig. Hilfe bei Verwundungen; Aufbau von Krankenhäusern, Schulen oder auch ganzen Dörfern; Verteilung von Nahrungsmitteln – alles das und noch viel mehr an „Wo am nötigsten Aktionen“ gehören zum Leistungsumfang des Türkischen Roten Halbmondes.  Wirtschaftliches Denken trifft Wohltätigkeit Beim Mineralbrunnen Türk Kizilayi handelt es sich um das einzige Wirtschaftsunternehmen des Türkischen Roten Halbmondes, das nicht im Krankenhaus- und Blutspendebereich angesiedelt ist. Mehmet Baspinar: „Wir nehmen eine Sonderposition ein, die es weltweit in dieser Form wohl nur einmal gibt. Das macht uns vor allem deshalb so stolz, weil wir damit demonstrieren, dass sich wirtschaftliches Denken und wohltätige Zwecke sehr wohl miteinander vereinbaren lassen.“ Marktführer mit 20 Prozent Marktanteil Bei Türk Kizilayi handelt es sich zudem um den ältesten professionell betriebenen Mineralbrunnenbetrieb in der Türkei sowie um den Marktführer unter heute insgesamt 34 türkischen Mineralbrunnen. Der Marktanteil beträgt ca. 20 Prozent. Haupt-Distributionsgebiet von Türk Kizilayi ist mit 60 Prozent die Zentraltürkei sowie die südliche Türkei. Das soll sich in Kürze ändern. Eine stärkere Präsenz im Osten verspricht man sich durch den Aufbau eines Türk Kizilayi-Tochter-Mineralbrunnenbetriebes in der osttürkischen Stadt Erzincan. Bereits in 2011 kommt das Investitionsvorhaben dort zum Tragen. Auch im Export aktiv Aktiv ist Türk Kizilayi neben einer Belieferung des türkischen Marktes auch im Exportbereich. Hauptexportländer stellen die Niederlande, Belgien und Deutschland dar. Außerdem finden Exportaktivitäten nach Großbritannien, Zypern, Syrien, Saudi-Arabien und Amerika statt. Derzeit vereinen Exporte gerade einmal zwei Prozent des Gesamtabsatzes auf sich, künftig plant das Unternehmen mit Exportanteilen von ca. 10 Prozent. Zu einem Export von Mineralwasser denkt Baspinar in nächster Zeit verstärkt an Exporte von neu im Markt zu etablierenden Schorlegetränken. In nur sechs Jahren die 400prozentige Absatzsteigerung Insgesamt gesehen liegen Absätze von Türk Kizilayi zurzeit bei 400 Millionen 0,2-l-Glasflaschen/Jahr und somit bei 80 Millionen Litern jährlich. Betrachtet man das Jahr 2004 mit einem Absatz von gerade einmal 100 Millionen 0,2-l-Glasflaschen wird deutlich, dass sich Zahlen in den letzten sechs Jahren vervierfacht haben. Ein Wachstum, welches das allgemeine Plus beim Mineralwasserkonsum in der Türkei um einiges übertrifft. So lag der Pro-Kopf-Konsum von Mineralwasser in der Türkei im Jahr 2004 bei etwa 4 Liter, während er im Jahr 2010 bei um die 7 Liter angelangt ist. Generell sieht Baspinar für Mineralwasser im türkischen Markt auch in Zukunft ein hohes Entwicklungspotenzial. Jährliche Steigerungen von 20 Prozent sind seiner Ansicht nach durchaus denkbar. Mineralwasser mit Perspektiven Was sich in der Türkei laut Baspinar noch stärker zu etablieren hat ist der Gedanke, dass Mineralwasser als klassischer Durstlöscher perfekt geeignet ist und keinerlei medizinischer Hintergedanke sein muss. Und der damit verbundene Gedanke, dass Mineralwasser auch zuhause willkommener Begleiter zum Essen sein kann. PET-Flaschen als ein Mittel zur Veränderung der türkischen Mineralwasser-Trinkkultur Vor allem weil bislang hauptsächlich unterwegs konsumiert, ist das bevorzugte Mineralwassergebinde in der Türkei nach wie vor die 0,2-Liter-Glasflasche. Türk Kizilayi vertreibt 90 Prozent aller abgefüllten 0,2-l-Glasflaschen als Einweg-Gebinde und damit als „drink and go-Flaschen“. 10 Prozent gehen als Mehrweg-Gebinde über den Ladentisch. Baspinar: „Durch die Ende 2010 gestartete Abfüllung unseres Mineralwassers in die bislang auf dem türkischen Markt für Mineralwasser kaum gelernte PET-Flasche erhoffen wir uns eine nochmalige Veränderung der türkischen Trinkkultur und damit verbunden den verstärkten Mineralwasserkonsum im eigenen Heim. Mittelfristig rechnen wir damit, dass PET-Flaschen etwa 15 Prozent an unserem Gesamtabsatz ausmachen.“ Klassisches Mineralwasser – der Renner Ein Gesamtabsatz, der sich derzeit in das Segment klassisches Mineralwasser und aromatisierte Mineralwässer unterteilt. Klassisches Mineralwasser vereint 80 Prozent des Gesamtabsatzes von Türk Kizilayi auf sich. Wobei hier die Betonung auf dem Begriff „klassisch“ liegt, besteht das türkische Volk doch auf Mineralwasser mit einem starken Kohlensäuregehalt. Leicht kohlensäurehaltiges und stilles Mineralwasser ist im Markt noch kein Thema. Unterschiedliche Varianten an aromatisierten Mineralwässern mit im Sortiment Zum Thema wird allerdings immer mehr der Bereich der aromatisierten Mineralwässer, der bei Türk Kizilayi 20 Prozent am Gesamtabsatz einnimmt. Türk Kizilayi führt gleich sechs Varianten davon im Sortiment – angereichert mit Erdbeer-, Apfel-, Zitronen-, Orangen-, Pfirsich- und Kirscharoma. Baspinar: „Dieses Segment verhilft ebenfalls dazu, ein entspannteres Verhältnis der türkischen Bevölkerung zum Mineralwasserkonsum zu etablieren.“ Von Kindern für gut befunden und nur für Kinder gedacht In Kürze soll zudem ein weiteres Produkt verstärkt für die Kommunikation des Genussaspektes bei Mineralwasser sorgen. Ein Produkt, das ganz gezielt die Kinder und damit die nächste Generation der Mineralwasserkonsumenten anspricht. Hierbei handelt es sich um ein Mineralwassergetränk, das mit Aromen und Vitaminen versehen ist und das Eltern mit gutem Gewissen zugreifen lässt. Produkttests in Schulen fanden bereits statt. Baspinar: „Hier ging es uns darum, dass allein die Kinder entscheiden, was für ein Geschmackserlebnis sie gerne hätten. Von der ersten Resonanz auf unser Kinderprodukt sind wir äußerst positiv überrascht. Noch vor der Markteinführung fragten Eltern unserer Schul-Testkinder im Handel nach dem neuen Kinder-Mineralwassergetränk. Die Produkt-Einführungsphase verlief dementsprechend positiv.“ Innovative KHS-Anlagentechnik erlaubt jede Menge weiterer innovativer Ideen Innovative Ideen in einem Mineralwassermarkt, der wachstumsträchtig erscheint zu realisieren und auch hier eine konkrete Vorreiterposition im Markt einzunehmen – laut Baspinar ist das ein entscheidendes Erfolgsrezept von Türk Kizilayi. Baspinar: „Exakt aus diesem Grund ist es für uns von einer derart hohen Bedeutung auf technische Lösungen zu setzen, die flexibel sind und Innovation zulassen.“ KHS als „Mercedes“ der Anlagentechnik Der Grund einer ersten Entscheidung für KHS-Technik im Jahr 2006 lag Baspinar zufolge auf der Hand: „Wir stellten fest, dass in der Türkei besonders erfolgreiche Unternehmen wie Coca-Cola und Efes KHS-Technik einsetzen. Das gab uns die notwendige Sicherheit für eine erste Order. Als wir 2010 erneut in KHS-Technik investierten, lag dieser Entscheidung zusätzlich eine ganze Vielzahl an positiven Erfahrungen zugrunde. Wir erlebten, dass es sich bei der Marke KHS um den „Mercedes“ der Abfüll- und Verpackungstechnik handelt. Maschinenqualität, Service und Beratungsleistung zu allen aufkommenden Fragen – hier stimmt unserer Ansicht nach einfach alles.“
Leistung von 50.000 Einweg-Glasflaschen und 20.000 Einweg-PET-Flaschen Die neue KHS-Linie verfügt ebenfalls wie die bereits vorhandene KHS-Anlage über eine Leistung von 50.000 0,2-l-Glas-Einweg-Flaschen/Stunde. Zudem erlaubt sie die Verarbeitung von 20.000 PET-Einweg-Flaschen/Stunde. Derzeit plant Türk Kizilayi mit 250 ml-, 500 ml- und 1-l-PET-Flaschen-Varianten. Zur Blasmaschinen-Lösung die umfassende Beratungsleistung bezüglich der PET-Flaschengestaltung Steht eine Verarbeitung von PET-Flaschen an, ist die erste Station innerhalb der Linie die Streckblasmaschine InnoPET Blomax, ausgestattet mit 12 Kavitäten. Der Herstellvorgang der PET-Flaschen in Kürze: PET-Preforms werden im Ofen der Streckblasmaschine mit einem genau definierten Heizprofil erwärmt und anschließend in den Formen der Blasstationen mechanisch gereckt und gleichzeitig mit Druckluft aufgeblasen. Aus der Form geführt werden die PET-Flaschen an den Lufttransporteur übergeben, der sie dem Rinser-Füller-Block direkt zuführt. Zur Blasmaschinen-Lösung bot KHS Corpoplast Türk Kizilayi auch die detaillierte Beratungsleistung in Hinblick auf die Gestaltung der neuen PET-Flaschen. Generell begleitet KHS Corpoplast im Rahmen des Bottles & Shapes-Programms Unternehmen der Getränke- und Foodbranche auf Wunsch hin von der ersten Idee zu einem Kunststoffbehälter bis zu dessen industrieller Herstellung kontinuierlich über die gesamte Zeit- und Entwicklungsschiene hinweg. Jederzeit erfolgt hier die äußerst enge Zusammenarbeit mit dem zu beratenden Unternehmen. Gleichzeitig geschieht bei jedem einzelnen Schritt der Behälterentwicklung eine exakte Betrachtung von ökonomischen, ökologischen und funktionellen Aspekten der Verpackung. Eine eingehende Testung unterschiedlicher denkbarer Türk Kizilayi-PET-Flaschenvarianten fand vor deren Einsatz im Betrieb im „Bottles & Shapes Technical Center“ von KHS Corpoplast statt. Höchste Sicherheit beim Glasflaschen-Abräumvorgang Kommt die Neuglas-Verarbeitung innerhalb der Linie zum Tragen, ist die erste Station für Neuglaspaletten der Neuglasabräumer Innopal ASN. Das vierseitig geschlossene Schiebesystem des Innopal ASN bietet höchste Sicherheit beim Abräumvorgang. Behälter schonend sind alle Flächen des Entpalettierers, die mit den Glasflaschen in Berührung kommen, mit Kunststoffplatten belegt. Dadurch entstehen keinerlei Vibrationen und Kontakt-Impulsgeräusche. Mit in das Konzept integriert: ein vollautomatisch arbeitender Handling-Roboter. Er übernimmt das Abgreifen von Stülpdeckeln, Zwischenlagen und Leerpaletten sowie den Transfer in die hierfür vorgesehenen Magazine. Rinsung mit Kaltwasser Ebenso wie PET-Flaschen gelangen Glasflaschen als nächste Station in den Rinser-Füller-Block. Den Rinsprozess übernimmt der mechanisch gesteuerte Einkanalrinser Innoclean FR-EM, der mit 84 Rinsstellen ausgestattet ist. Eine Ausspritzung von Glas- und PET-Flaschen erfolgt mit Kaltwasser. Eventuell in den Flaschen befindliche Verunreinigungen wie Staub oder Kunststoff-Partikel werden zuverlässig ausgetragen. Robustes, wartungsarmes, äußerst zuverlässiges Füllsystem Herzstück der Linie ist das Füllsystem Innofill DMG-VF, das über 96 Füllstellen und im Verschließerbereich jeweils über 18 Verschließstellen für Kronkorken und für Kunststoff-Schraubverschlüsse verfügt. Türk Kizilayi setzt hier ganz gezielt auf das mechanisch gesteuerte Einkammer-Füllsystem. Baspinar: „In unserer vorhandenen Linie sammelten wir mit diesem robusten, wartungsarmen und äußerst zuverlässigen Füllsystem bereits jede Menge an guten Erfahrungen. Dieser Füller ist für uns ein echtes Highlight der Anlage.“ Der Innofill DMG-VF füllt derzeit klassisches Mineralwasser sowie aromatisierte Mineralwässer. Als ein Multitalent ist er für die Abfüllung der Innovation Mineralwasser-Kindergetränk ebenso gerüstet wie für die künftig geplante Abfüllung von fruchtsafthaltigen Schorlegetränken. Der Innofill DMG-VF arbeitet füllrohrlos mit Rückgasrohr. Die Füllhöhenbestimmung geschieht über Gasrohr und Gassperre. Der Füllvorgang beginnt, sobald ein Druckausgleich zwischen Ringkessel und Flasche durch Vorspannung mit CO2 hergestellt ist. Die Füllphase ist beendet, wenn durch aufsteigendes Getränk das Rückgasrohr geschlossen wird. Komplettpaket an KHS-Prozesstechnik Mit dem Kurzzeiterhitzer Innopro KZE und der Ausmischanlage Innopro PARAMIX CMX ist bei Türk Kizilayi ein Komplettpaket an modernster KHS-Prozesstechnik in die Anlage mit integriert. Baspinar: „Aromatisierte Mineralwassergetränke herzustellen und abzufüllen ist nicht einfach und kann – das hören wir von anderen Unternehmen – viele Probleme verursachen. Mit der Innopro PARAMIX CMX – das zeigt unsere Erfahrung – sind wir hier auf der sicheren Seite.“ Auf der sicheren Seite ist das Unternehmen mit der Innopro PARAMIX auch, wenn weitere aromatisierte Mineralwassergetränke bzw. Erfrischungsgetränke oder auch fruchtsafthaltige Getränke entwickelt werden. „Das gibt uns Innovationsfreiheit“ meint dazu Baspinar. Erster Schritt in der Innopro PARAMIX CMX: die Wasserentgasung, die nach dem Prinzip der zweistufigen Vakuum-Sprühentgasung stattfindet. Ebenso wie sämtliche Getränkekomponenten wird entgastes Wasser über Durchflussregelstrecken in der Innopro PARAMIX CMX rezepturgetreu dosiert. Die Innopro PARAMIX CMX ist äußerst bedienerfreundlich ausgelegt. In einem Rezepturspeicher sind alle notwendigen Produktdaten für jedes einzelne Produkt abgelegt und auf Knopfdruck verfügbar. Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die hohe Genauigkeit des Systems. Die Dosiergenauigkeit liegt für Sirup bei 0,05° Brix, für CO2 bei 0,2 g CO2/l. Höchste Flexibilität beim Etikettiervorgang Maximale Flexibilität beinhaltet zudem die Entscheidung von Türk Kizilayi für die Etikettiermaschine Innoket SE 2080. Die Grundausstattung dieser Etikettiermaschinen-Generation ist generell einfach gehalten. Sie besteht aus einer Tischkonstruktion und dem zentralen Etikettierkreisel, der sich flexibel mit Etikettierstationen bestücken lässt. Für die Innoket SE 2080 bei Türk Kizilayi sind derzeit zwei Andockstationen im Einsatz: Eine davon für die Rollfed-Etikettierung bei PET-Flaschen, eine weitere für die Kaltleim-Etikettierung bei Glasflaschen. Sollte künftig der zusätzliche Wunsch nach weiteren Etikettierverfahren wie beispielsweise der Heiß- oder Haftetikettierung aufkommen, wäre allein die Investition in entsprechende Etikettierstationen nötig. Was eine Umrüstung auf neue Etikettierstationen anbelangt, ist an der Innoket SE 2080 nur ein simples Ein- bzw. Auskuppeln von Stationen erforderlich. Eine Synchronität aller Stationen zueinander wird nach einem Wechsel von Etikettierstationen stets über Software und Rechner automatisch wieder hergestellt. ShrinkPacker und PadShrinkPacker bieten unterschiedlichste Verpackungsmöglichkeiten Die Verpackung von Glas- und PET-Flaschen übernehmen ein ShrinkPacker Innopack Kisters SP sowie ein PadShrinkPacker Innopack Kisters PSP. Praktiziert wird innerhalb des dem PadShrinkPacker vorgeschalteten ShrinkPackers derzeit beispielsweise ein Einpacken von jeweils 6 Glasflaschen in einem ShrinkPack. Im PadShrinkPacker erfahren darauf folgend momentan jeweils vier 6er ShrinkPacks mit Glasflaschen das nochmalige Einschrumpfen. Machbar ist auch die direkte Zuführung von Glasflaschen zum PadShrinkPacker und ein dortiges Einschrumpfen von Glasflaschen (derzeit 20 Glasflaschen) in die  PadShrinkPackung. Flexibel verhalten sich die beiden Packervarianten ganz genauso bei einem Verpacken von PET-Flaschen. Auch hier sind unterschiedlichste Pack-Optionen für die einzelnen PET-Flaschenvarianten denkbar. Schonende Palettierung Als Bepalettierer fungiert der Innopal PB1NH, ein Palettierer mit Niveauausgleich, bei dem ein Gebindeeinlauf in gewünschter Höhe möglich ist. Jede Lage wird vor der Abgabe auf die Palette allseitig zentriert. Ergebnis sind perfekte Lagenbilder, schonende Produktbehandlung und die hohe Gesamtstabilität der Palettenladung. Nach der Abgabe jeder einzelnen Lage kommt der Zwischenlageneinleger automatisch zur Anwendung. Die auf die Palettierung folgende Palettensicherung übernimmt ein Palettenwickler. Aktive Zukunftssicherung – gemeinsam mit KHS Mit innovativer KHS-Technik ist Baspinar äußerst zufrieden. Baspinar: „Wir planen mit weiteren Erfolgen und folglich damit, möglichst viele Kosten der Hilfsorganisation Türkischer Roter Halbmond tragen zu können. KHS bedeutet für uns in diesem Zusammenhang  – das kann ich gar nicht oft genug betonen – so viel wie eine aktive Zukunftssicherung durch die Bereitstellung bester und hoch flexibler technischer Lösungen sowie durch einen perfekten Service in der Türkei.“ Jeder Schluck ein Stück Wohltätigkeit In jedem Fall plant Türk Kizilayi auch künftig die Stellung als Marktführer unter den türkischen Mineralbrunnen zu halten und idealerweise auch weiterhin ein vergleichsweise überproportionales Wachstum im türkischen Mineralwassermarkt zu erzielen. Erreicht werden soll das unter anderem durch eine weiter wachsende Vor-Ort-Präsenz. Baspinar: „Unser Ziel ist es, in jeder türkischen Stadt und in jedem türkischen Dorf Präsenz zu zeigen. Präsenz zu zeigen als ein Mineralbrunnen, der Qualität, Qualität und nochmals Qualität anbietet. Präsenz zu zeigen als ein Unternehmen, das Profit mit Wohltätigkeit gleichsetzt. Und damit verbunden Präsenz zu zeigen mit einem Mineralwasser, bei dessen Genuss das ganze Volk letztlich ein gutes Gefühl hat, wird hier doch mit jedem einzelnen Schluck gleichzeitig gespendet.“

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